Als Lehrbeauftragter für die Führungskräfte der Polizei Bremen und Bremerhaven wählte ich ein Jahr lang diese Frage in jeder neuen Seminarrunde als Verabschiedungsworte in die Mittagspause.
Ich weiß: Fieser Drama-Cliffhanger – aber deswegen bist du wahrscheinlich auch gerade hier, oder? 😉 So erging es den Polizist:innen jedenfalls.
⛓️ Voran gegangen waren eine Reihe persönlicher Anekdoten als ehemalige Führungskraft, als von Racial Profiling betroffene PoC, als Bi-kultureller Bremer-Tamile, als Kind von strukturell benachteiligten Migranten, das die Schieflage der Bildungs- und Chancengerechtigkeit für lange Zeit als Normalität akzeptierte – und natürlich als praxisnaher Wirtschaftspsychologe.
⛓️💥 Stets mit Praxisbezug und passend zum Themenblock „Umgang mit unbewussten Denkmusterverzerrungen“; Im Speziellen „Implizite rassistische Denkverzerrungen“ –
Ja, das war eine von vielen regelmäßigen Einladungen die eigene Komfortzone zu verlassen. Die Einladung galt natürlich auch meinem Alter Ego als Systemischer Business Coach & Diversity Trainer.
🔎 Lust auf etwas Rabbit Hole? Checkt das:
Wo und wie wirkt Rassismus bei dir? → https://lnkd.in/eRq55U5H
Wie lassen sich Racial Biases testen? → https://lnkd.in/e8MBbuaX
Selber Mal testen? → Impliziter Assoziationstest von Havard: https://lnkd.in/ei4hNTXZ
👉 Aber das war nur ein Teil des Seminarthemas: „Anti-diskriminierende, präventive Arbeitskultur im polizeilichen Arbeitskontext gestalten – mit Fokus auf Anti-Rassismus & Anti-Sexismus.“
Diese Arbeit war für mich mehr als nur eine reine Dozenten-Tätigkeit – sie war ein gemeinsamer Prozess mit vielen dankbaren Erkenntnissen – auf beiden Seiten.
Dazu ein anderes Mal mehr –